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Umzugsplaner Allgemeine Hinweise
2 Monate vor dem Umzug Mietvertrag
4 Wochen vor dem Umzug Kaution
2-3 Wochen vor dem Umzug Renovierung
1 Woche vor dem Umzug Übernahme von Einrichtungsgegenständen
1-2 Tage vor dem Umzug Schule und Kindergarten
Am Umzugstag Schönheitsreparaturen
Nach dem Umzug (alte Wohnung) In der neuen Wohnung
Nach dem Umzug (neue Wohnung) Maklergebühren
Steuern Sparen beim Umzug
Beförderungs- und Reisekosten


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Umzugsplaner - Checkliste

2 Monate vor dem Umzug:

 
Umzugsurlaub beantragen
  • Evtl. gibt Arbeitgeber Zuschüsse zum Umzug oder erteilt Sonderurlaub

 

Schönheitsreparaturen
  • Überlegen Sie schon einmal, welche kleineren oder größeren Reparaturen erledigt werden müssen. Prüfen Sie, ob evtl. die Hausratversicherung Schäden bezahlt.
 
  • Wenn Sie die Schäden nicht selber ausführen wollen/können, beauftragen Sie jetzt eine Fachfirma und lassen Sie sich vereinbarte Termine bestätigen.
 
Umzug durch eine Spedition
  • Umzugsfirma beauftragen. Preise vergleichen. Firmen finden Sie in den Branchenbüchern oder im Kleinanzeigenteil Ihrer Tageszeitung
 
Umzug in Eigenregie
  • Von LKW-Vermietfirmen Preisvergleiche einholen. Oft gibt es für Mitglieder von Automobilclubs Rabatte. Firmen finden Sie im örtlichen Branchenbuch.
 
  • LKW mit ausreichend Ladefläche anmieten
 
  • Freunde / Bekannte um Hilfe bitten
 
  • Für Kleinkinder Babysitter organisieren
 
  • Umzugskartons besorgen (Zeitungsinserate - gebraucht, oder Baumärkte - neu, Umzugsspeditionen verleihen auch Kartons)
 
Sperrmüllabfuhr Termin vereinbaren  
Tiefkühltruhe  
  • Beginnen Sie damit, die Vorräte möglichst vor dem Umzug weitestgehend aufbrauchen.
 

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Vier Wochen vor dem Umzug

 
Beginnen Sie mit dem Packen der ersten Umzugskisten  
Termin für Wohnungsübergabe vereinbaren  
  • Sprechen Sie rechtzeitig mit dem Nachmieter oder evtl. auch dem Vermieter darüber, ob Einrichtungsgegenstände übernommen werden sollen (z.B. Einbauküchen usw.) bzw. ob Sie nachträgliche Einbauten entfernen müssen.
 
Handwerker
  • Termine für die Demontage von Waschmaschine, Herd, Einbauküche in der alten Wohnung vereinbaren.
 
  • Termine für die Montage von Waschmaschine, Herd, Einbauküche in der neuen Wohnung vereinbaren.
 

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Zwei bis drei Wochen vor dem Umzug:
 
Ummelden und kündigen:

Post:

  • Nachsendeauftrag
 
  • Renten-Service
 

Telekom:

  • Alten Telefonanschluss kündigen und neuen Anschluß beauftragen.
 
  • Kabelanschluss (Fernsehen)
 
  • Internetanschluss
 
  • Mobiltelefon (Adressangaben)
 

Banken:

  • Adressänderung, ggf. Konten auflösen, neue Konten bei neuer Bank eröffnen
 
  • Einzugermächtigungen anpassen
 
  • Daueraufträge für Miete usw. ändern
 
  • GEZ
 

Energieversorgungsunternehmen:

  • Termine für Zählerablesungen (Wasser, Strom, Gas, Fernwärme) vereinbaren
 
 
Benachrichtigen:
  • Finanzamt
    Ziehen Sie innerhalb des gleichen Ortes um, teilen Sie Ihrem Finanzamt die neue Anschrift mit der nächsten Steuererklärung mit. Ziehen Sie in eine andere Stadt um, informieren Sie Ihr altes Finanzamt schriftlich.
 
  • Bausparkasse
 
  • Versicherungen
 

Rentenversicherung (BfA, LVA, übernimmt meist der Arbeitgeber)

 

Krankenversicherung übernimmt i.d.R. der Arbeitgeber

 

Hausratversicherung (prüfen Sie, ob die Versicherungssumme evtl. angepasst werden muss)

 

Kfz-Versicherung (beim Umzug an einen neuen Ort können sich Prämienanpassungen ergeben

 
  • Kreiswehrersatzamt / Bundesamt für den Zivildienst - falls Sie noch der Wehrüberwachung unterliegen
 
  • Vereine (Sportverein, ADAC, Mieterverein)
 
  • Zeitschriftenabos (werden von der Post auch auf Antrag nicht nachgesandt!)
 
  • Arbeitsamt (Kindergeld / Bafög)
 

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1 Woche vor dem Umzug
 
Umzugshilfsmittel besorgen:
  • Verpackungsmaterialien,
 
  • Zeitungen, Decken, Tragegurte, Sackkarren, Möbelhunde
 
  • Müllsäcke, Klebeband, Putzmittel
 
  • Plan der neuen Wohnung zeichnen, damit Ihre Helfer wissen, was wohin kommt
 
  • Nachbarn informieren
 
  • Hausmeister informieren, damit Zufahrten zum Gebäude frei sind und evtl. Fahrstuhl funktioniert
 
  • Alle beauftragten Handwerker anrufen und Termine bestätigen lassen
 
  • Alle Freunde nochmals an den Umzugstermin erinnern
 
 
Einwohnermeldeamt ab-/ummelden (frühestens 7 Tage vor dem Umzug)  
 
Energieversorgungsunternehmen:
  • Ummelden (Wasser, Strom, Gas, Fernwärme)
 
 
Beginnen Sie die Möbel abzubauen  

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1-2 Tage vor dem Umzug:
 
Wichtige Utensilien und Papiere, Bargeld, Schmuck am besten persönlich transportieren.  
Koffer packen mit Kleidung, Waschzeug, Verpflegung, Babybedarf, Tiernahrung, Papiere, Dokumente für den Umzugstag.  
Pflanzen:
  • Ausgiebig gießen, im Winter durch Kartons schützen
 
Parkplatz
  • Parkfläche reservieren. (Infos auf jedem Polizeirevier)
    Wichtig, wenn Sie Ihren Umzugs-LKW an Ihrer neuen Wohnung nur im Halteverbot abstellen können. Polizisten nehmen wegen Ihres Umzugs keine Rücksicht. Sie können jedoch über die Polizei bzw. die Ordnungs- oder Landratsämter Ausnahmegenehmigungen beantragen. Kosten: ca. DM 20,00 - 50,00.
 
Bei Umzug in Eigenregie:
  • LKW beim Vermieter abholen
 
  • Werkzeug griffbereit halten
 
  • Besorgen Sie Getränke und Stärkung für Ihre Helfer
 

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Am Umzugstag
 
Bevor Umzugshelfer kommen:
  • Kinder unterbringen
 
  • Haustiere versorgen
 
  • Fußböden vor Beschädigungen schützen (Abdeckplane)
 
 
Bei Umzug durch eine Spedition:

Vor Auszug aus der alten Wohnung:

  • Bevor alles von den Möbelträgern eingepackt und auf den LKW verladen wird, überprüfen Sie alles (insbesondere Möbel) auf eventuelle Beschädigungen bzw. Mängelfreiheit und halten alles in einem Protokoll fest. Lassen Sie sich eine genaue Liste Ihres Umzugsgutes ausstellen.
 
 

Nach Einzug in die neue Wohnung:

  • Prüfen Sie, ab alles angekommen und ausgeladen ist. Halten Sie alle Mängel und Beschädigungen fest. Falls Schäden aufgetreten sind, machen Sie diese sofort geltend und lassen sich diese vom leitenden Umzugshelfer bestätigen.
 

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Nach dem Umzug (Alte Wohnung)
 
  • Alte Wohnung reinigen, ggf. renovieren
 
  • Zählerstände im Übergabeprotokoll festhalten und vom Vermieter unterschreiben lassen
 
  • Gas- und Wasserhähne sowie Fenster schließen
 
  • Briefkasten leeren
 
  • Namensschilder von Türen, Klingeln und Briefkasten abmontieren
 
  • leere Wohnung übergeben
 
  • Wohnungsschlüssel beim Vermieter/Verwalter abgeben.
 
  • Einwohnermeldeamt ummelden
 

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Nach dem Umzug (Neue Wohnung)
Vor dem Bezug:
  • Wohnungsbegehung / Zählerstände
 
  • Vor dem Einräumen zusammen mit dem Vermieter evtl. Mängel und Zählerstände festhalten. Übergabeprotokoll anfertigen.
 
  • Umzugsbelege für die Steuer sammeln
 

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Allgemeine Hinweise

Alte Wohnung:

Mietvertrag

Mietvertrag rechtzeitig schriftlich kündigen (je nach Wohndauer 3-12 Monate)

Befristeter Mietvertrag kann nur vorzeitig gekündigt werden, wenn Sie entsprechendes im Mietvertrag vereinbart haben (Ersatzmieterklausel). Sonst hilft nur ein Gespräch mit dem Vermieter.

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Kaution

Mit dem Vermieter die Rückzahlung der Kaution regeln. Er muss Ihnen diese spätestens dann verzinst auszahlen, wenn er keine Ansprüche an Sie mehr geltend macht. Klären Sie bereits vor Ihrem Auszug die Rückgabe der Kaution mit dem Vermieter/Verwalter.
(Siehe auch - Hier Klicken)

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Renovierung

Klären Sie mit dem Vermieter, was Sie renovieren müssen. In der Regel Maler- und Tapeziererarbeiten (normalerweise im Mietvertrag geregelt). Regelungen, wonach Sie bei Ein- und Auszug renovieren müssen, sind nicht gültig.

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Übernahme von Einrichtungsgegenständen

Sprechen Sie rechtzeitig mit dem Nachmieter oder evtl. auch dem Vermieter darüber, ob Einrichtungsgegenstände übernommen werden sollen (z.B. Einbauküchen usw.)

Sichten Sie mal wieder gründlich Ihren Hausrat, Dachboden und Kellerräume und sortieren Sie gründlich aus.
(Siehe auch - Hier Klicken)

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Schule und Kindergarten

Falls Ihre Kinder nicht in den derzeitig besuchten Einrichtungen bleiben können, kümmern Sie sich möglichst frühzeitig um eine Ummeldung.

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Schönheitsreparaturen

Nach den entsprechenden Gesetzestexten muss der Vermieter alle anfallenden Schönheitsreparaturen selbst durchführen. Wenn beispielsweise Ihre Tapete vegilbt ist, muss eigentlich Ihr Vermieter die neue Tapete anbringen lassen.
Allerdings kann im Mietvertrag eine anders lautende Vereinbarung getroffen werden. In der Regel werden deshalb (auch in Mustermietverträgen und Formularen) dem Mieter die Schönheitsreparaturen auferlegt. Auch Art und Umfang der Schönheitsreparaturen werden im Mietvertrag festgelegt. Ist im Mietvertrag nichts dergleichen angegeben, oder ist im Formularvordruck der entsprechende Passus nicht angekreuzt, greift wieder das Gesetz, d.h., der Vermieter muss die Schönheitsreparaturen durchführen.

Manchmal, besonders in alten Verträgen, können auch Formulierungen stehen, die den Mieter entlasten. Unter anderem sind das:

  • Übergabe in besenreinem Zustand: Der Mieter muss die leere Wohnung lediglich besenrein (geputzt und gefegt), aber nicht renoviert zurückgeben.
  • Übergabe in bezugsfertigem Zustand: Die Wohnung sollte leergeräumt sein, so dass der neue Mieter ohne Einschränkung einziehen kann. Renoviert zu werden braucht sie nicht.
  • Rückgabe in vertragsgemäßem bzw. ursprünglichem Zustand: Wie bei besenreiner Übergabe, der Mieter muss nur mehr tun, wenn er die Wohnung übermäßig abgenutzt hat.

Es kann z.B. auch im Mietvertrag festgelegt werden, wie häufig Schönheitsreparaturen durchzuführen sind. Zum Beispiel:

  • Küche, Bad und Dusche jeweils nach vier Jahren.
  • Wohn- und Schlafräume, Flur, Diele und Toilette jeweils nach sechs Jahren.
  • alle sonstigen Nebenräume nach jeweils sieben Jahren.

Klauseln, die festlegen, dass Mieter sowohl beim Ein- als auch Auszug renovieren müssen, sind ungültig.

Unter Schönheitsreparaturen versteht man die Beseitigung von normalen Abnutzungserscheinungen. Das heißt, Anbringen von neuen Tapeten, zugipsen von Löchern in den Wänden, streichen von Heizkörpern, Innentüren, Innenseiten von Außentüren und Fenstern usw.

Dazu gehören nicht das Verputzen oder streichen der Hausfassade, ausbessern des Mauerwerks usw. Auch die Reparatur von Elektro-, Gas- und Sanitäranlagen sowie Heizungsanlagen gehören nicht zu den Schönheitsreparaturen

Will der Vermieter, dass der Mieter auch noch sogenannte "Kleinreparaturen" durchführt (Auswechseln zerbrochener Scheiben, Ölen von Türschlössern, Gängigmachen von Wasserhähnen etc.), muss dazu eine extra Vereinbarung getroffen werden.

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Neue Wohnung:

Neuen Mietvertrag unterschreiben. Achten Sie insbesondere auf das Kleingedruckte.

(Regelungen zur Instandhaltung, Kaution, Nebenkosten usw.)

Übergabetermin vereinbaren. Mängel nötigenfalls schriftlich und mit Fotos in einem Übergabeprotokoll festhalten. Rechnen Sie mit der Möglichkeit, dass Sie irgendwann einmal wieder aus der Wohnung ausziehen werden. Ein ausführliches Übergabeprotokoll kann Ihnen später viel Ärger ersparen.

Sind Mieterhöhungen bereits vertraglich vereinbart? Z.B. Staffelmiete oder Indexmiete?

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Kaution

Zulässig sind maximal 3 Nettomieten (Kaltmieten). Die Kaution muss auf einem besonderen Sparbuch angelegt werden. Möglich sind aber auch Bankbürgschaften.

Mit der Kaution sollen eventuelle Ansprüche des Vermieters gesichert werden, falls der Mieter seinen vertraglichen Pflichten während der Mietzeit nicht oder nur unzureichend nachkommt. Falls der Mieter nach Beendigung des Mietverhältnisses evtl. mit Mietzahlungen in Rückstand ist, vereinbarte Schönheitsreparaturen nicht durchgeführt hat oder gar Schäden an der Mietsache hinterlassen hat, kann der Vermieter auf die Kaution zurück greifen und diese ganz oder teilweise einbehalten. Falls der Vermieter keine Ansprüche stellt, muss er Ihnen die Kaution verzinst zurückzahlen bzw. die Bürgschaftsurkunde der Bank zurückgeben und die Freigabe des Kautionsbetrages veranlassen. Dazu müssen Sie dem Vermieter allerdings etwas Zeit lassen, da er ggf. eine Neben- und Heizkostenabrechnung machen muss.

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Maklergebühren

Immobilienmakler dürfen maximal 2 Nettomieten (also die Kaltmiete, d.h. ohne Betriebskosten/Umlagen  oder Heizkostenvorauszahlung) als Courtage zuzüglich Mwst. verlangen. Und das auch nur, wenn sie Ihnen auch wirklich zur Wohnung verholfen haben. Ist der Makler Vermieter, Verwalter oder Eigentümer, steht ihm keine Provision zu. Gleiches gilt für Sozialwohnungen.

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Übernahme

Möchten Sie Einrichtungsgegenstände vom Vormieter übernehmen? Wenn ja, fragen Sie rechtzeitig nach und handeln Sie die Preise aus.

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Schönheitsreparaturen

Siehe oben

Steuern sparen beim Umzug

Heben Sie deshalb alle den Umzug betreffenden Quittungen gut auf.

Wenn Ihr Wohnungswechsel beruflich bedingt war, können Sie die Umzugskosten als Werbungskosten steuerlich geltend machen.

Als beruflich bedingt gilt Ihr Umzug, wenn die Entfernung von der Wohnung zum Arbeitsplatz deutlich verkürzt wird (die Hin- und Rückfahrt muss sich wenigstens zeitweise um mindestens eine Stunde verringern).
Oder der Umzug dient überwiegend dem betrieblichen Interesse Ihres Arbeitgebers. Das ist natürlich beim Einzug in eine Dienstwohnung oder beim Auszug aus einer solchen der Fall. Für die steuerliche Abzugsmöglichkeit genügt bereits ein Umziehen innerhalb des Ortes auch ohne Arbeitsplatzwechsel. Die erste Aufnahme einer Tätigkeit beim neuen Arbeitgeber gilt ebenso als abzugsfähig wie die Beendigung einer doppelten Haushaltsführung durch Verlegung Ihres eigenen Hausstandes. Gleiches gilt für Ihr beruflich begründetes Aufgeben oder Beziehen einer Zweitwohnung. Ihre privaten Gründe für die Auswahl der neuen Wohnung sind dabei ohne Belang.

Wenn Sie die oben angeführten Bedingungen erfüllen, sind für Sie weiterhin steuerlich absetzbar:

Beförderungs- und Reisekosten

Beförderungskosten:  Das Transportieren des Umzugsgutes in die neue Wohnung innerhalb Deutschlands (bei Auslandsumzügen bis zur deutschen Grenze).

Umzugsgut: Alle beweglichen Gegenstände in Ihrem Besitz, der Besitz aller zum Haushalt gehörenden Personen sowie die Haustiere.

Reisekosten: Alle Personen, die zum gemeinsamen Haushalt zählen, können Reisekosten ebenso geltend machen wie ein Tagegeld (maximal vier Tage) vom Tag des Einladens an bis zum Ausladetag, wenn es sich dabei um volle Reisetage handelt. Dazu kommen das Geld für eine notwendige Übernachtung und die Reisekosten für eine Wohnungsbesichtigung (maximal zwei Reisen einer Person oder eine Reise für zwei Personen in der jeweils billigsten Preisklasse).

Mietentschädigungen

Miete für die alte Wohnung ist dann steuerlich absetzbar, wenn für die neue Wohnung schon Miete gezahlt werden muss, die alte aber wegen der Fristen noch nicht abgegeben werden kann. Dazu gehören auch Weitervermietungskosten für die alte Wohnung (maximal in Höhe einer Monatsmiete). Auch absetzbar ist die Miete der neuen Wohnung bei Unbenutzbarkeit, wenn auch noch Miete für die alte Wohnung gezahlt werden muss (gleiches gilt auch für Garagen).

Wohnungsvermittlungsgebühren

Maklerkosten in ortsüblicher Höhe für die Vermittlung einer Mietwohnung und einer Garage sind steuerlich absetzbar.

Kosten für Herde, Öfen und Zusatzunterricht für die Kinder

Ist ein neuer Kochherd nötig, kann er steuerlich geltend gemacht werden bis zu einem Betrag von
DM 450. Öfen für Mietwohnungen können mit bis zu DM 320 pro Zimmer abgesetzt werden.

Müssen Ihre Kinder umzugsbedingt zusätzlichen Unterricht erhalten, können Sie diese Kosten geltend machen bis zu einem Höchstbetrag von 2.464 DM pro Kind (bis zu 1.232 DM in voller Höhe, alle darüber hinausgehenden Summen zu 75 Prozent).

Sonstige Kosten fallen ohne Einzelnachweise unter den Pauschbetrag von 981 DM für Ledige oder von 1.961 DM für Verheiratete. Für alle außer dem Ehepaar zum Haushalt gehörenden Personen erhöht sich der Betrag um 432 DM pro Kopf. Diese Pauschalen gelten nicht bei Beginn oder Beendigung einer doppelten Haushaltsführung.

Sollte Ihr Arbeitgeber Ihnen die Umzugskosten erstatten, bleibt die Erstattungssumme bis zur Pauschbetragsgrenze lohnsteuerfrei. Darüber hinausgehende Kosten gelten als Werbungskosten.

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