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Brennwert bringt Wärme

Vier Tipps: Was wichtig ist vor dem Heizungskauf

Wer sich eine neue Heizungsanlage kaufen will oder muss, der sollte wissen, was sich hinter Begriffen wie Heizwert oder Brennwert, Nennleistung oder Nutzungsgrad verbirgt. Denn nur so kann ein Laie die Daten der Angebote richtig bewerten.

Vor einer Entscheidung zum Kauf sollte man mit einem Heizungsfachmann sprechen und das geeignete Gerät auswählen. Experten der Heiztechnik haben die wichtigsten Fachbegriffe erläutert.

  1. Nennleistung gibt die Wärmeleistung eines Heizkessels in Kilowatt an. Die Wärmeleistung sollte so bemessen sein, dass sie den Wärmebedarf des Gebäudes an den kältesten Tagen des Jahres inklusive den Warmwasserbedarf abdecken kann. Ältere Heizungsanlagen wiesen häufig unnötig hohe Leistungsreserven auf, die zu einem entsprechend hohen Verbrauch führen.
  2. Wie viel Wärmeenergie ein Kessel tatsächlich nutzt, lässt sich an der Höhe des Nutzungsgrades ablesen. Dabei ist zu bedenken, dass Heizkessel nicht die gesamte bei der Verbrennung freigesetzte Energie für Wohnraumheizung oder Warmwasserbereitung verwerten können. Ein Teil geht beispielsweise durch das Auskühlen des Kessels im Stillstand verloren.
  3. Heizwert gibt jene Menge an Wärmeenergie an, die bei der Verbrennung von einem Kubikmeter Erdgas frei wird. Dabei wird nicht berücksichtigt, wie viel Wärmeenergie mit den Abgasen durch den Schornstein verloren geht.
  4. Dagegen bezeichnet der Brennwert die gesamte nach der Verbrennung zur Verfügung stehende Wärmeenergie. Er umfasst also den Heizwert und die in der Abwärme enthaltende Wärmeenergie. Deshalb liegt der Brennwert immer höher als der Heizwert: bei Heizöl um sechs Prozent, bei Erdgas sogar um elf Prozent, wie die Heiz-Experten wissen.

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