| Energieverbrauch im
Altbau senken Schlechte Dämmung verursacht Kosten Die Zeiten, in denen Altbauten abgerissen und durch neue Häuser ersetzt wurden, sind längst vorbei. Im Gegensatz zu früher ist es heute absolut "in", im Altbau zu wohnen. Insbesondere auch die jüngere Generation liebt das Flair von hohen Räumen, Stuckdecken und großzügigen Treppenaufgängen. Weniger geschätzt wird allerdings, dass bei Altbauwohnungen die Heizkostenabrechnung oft immens hoch ausfällt. Der Grund: Insbesondere Häuser, die vor 1978 gebaut wurden, sind sehr schlecht wärmegedämmt. Dadurch sind die Energiekosten für die Raumheizung hier meist doppelt so hoch wie bei Neubauten. Wichtigste Modernisierungsmaßnahme ist deshalb eine nachträgliche Verbesserung der Wärmedämmung. Hierzu einige Empfehlungen:
Außenwanddämmung: Zur Isolierung der Außenwände eignen sich am besten Wärmedämmverbundsysteme. Sie sollten eine Stärke von zehn, besser noch von 15 Zentimetern haben. Die Wärmeverluste lassen sich durch Außenwanddämmung um bis zu 75% reduzieren. Innenwanddämmung: Bei manchen Gebäuden muss beispielsweise wegen der denkmalgeschützten Fassaden eine Isolierung von innen erfolgen. Die Dämmstärke sollte bei sechs bis acht Zentimetern liegen. Auch dann lassen sich die Wärmeverluste noch um zirka 50% verringern. Dach- und Kellerdämmung: Ganz wichtig ist, dass nicht nur die Wände, sondern auch Keller und Dach isoliert werden. Für den Dachbereich empfehlen sich Dämmstärken von 16 bis 20 Zentimetern. Dämmmaterialien: Insbesondere für die nachträgliche Isolierung von Altbauten sollten natürliche Dämmstoffe wie beispielsweise eine Kombination aus Holzwolle-Leichtbauplatten plus Flachs bevorzugt werden. Bei älteren Gebäuden besteht häufig ein Problem mit der Feuchtigkeit, was zu Schimmelpilzbefall führen kann. Natürliche Dämmstoffe lösen dieses Problem, weil sie atmungsaktiv sind und dadurch permanent feuchtigkeitsregulierend wirken. Dieser Effekt wird mit klassischen Dämmstoffen aus synthetischen Fasern nicht erreicht.
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